Börsen-Paradoxon: Vier Thesen, warum Aktien trotz Krisen steigen
KI-Euphorie, geopolitische Risiken und eine neue Zinspolitik sorgen für ein ungewöhnliches Marktumfeld. Eine Portfoliomanagerin der Merkur Privatbank zeigt, warum Anleger in der zweiten Jahreshälfte 2026 stärker auf Qualität, Diversifikation und Risikomanagement setzen sollten.
Die internationalen Kapitalmärkte haben im zweiten Quartal 2026 ein bemerkenswertes Spannungsfeld erlebt. Trotz des Kriegs im Nahen Osten, der zeitweisen Schließung der Straße von Hormus und heftiger Schwankungen am Ölmarkt erreichten zahlreiche Aktienindizes neue Rekordstände. Verantwortlich dafür sind zwei gegenläufige Entwicklungen: Einerseits treibt der Investitionsboom rund um künstliche Intelligenz (KI) die Börsen an, andererseits belasten die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs sowie steigende Zinsen die Konjunkturaussichten.
Vor diesem Hintergrund stellt sich für Anleger ebenso wie für Notenbanken eine zentrale Frage: Trägt der KI-Boom tatsächlich die wirtschaftliche Entwicklung – oder vor allem die Bewertungen an den Aktienmärkten? Stefanie Abelshauser, Portfoliomanagerin bei der Merkur Privatbank, beleuchtet vier zentrale Thesen, die nach ihrer Einschätzung die Entwicklung der Kapitalmärkte derzeit prägen – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. (mb)















