Ein polarisierender US-Präsidentschaftswahlkampf, Margendruck, hohe Unternehmensschulden und kaum mehr Zinssenkungen durch die wichtigen Notenbanken – ganz zu schweigen von unerwarteten politischen Entwicklungen – werden die Anleger 2020 auf die Probe stellen. Selbst wenn der Handelskonflikt zwischen den USA und China abflaut und die Unsicherheit über den Brexit abnimmt, erfordern Anlagen im nächsten Jahr eine umsichtige Portfoliodiversifizierung, um Zusatzrenditen zu erwirtschaften.

"Wir rechnen mit einem moderaten Wirtschaftswachstum, weiterhin recht lockeren Liquiditätsbedingungen und nachlassenden geopolitischen Spannungen. Da sich der Handelsstreit zwischen den USA und China entspannen sollte, dürfte sich das Geschäftsklima aufhellen und dadurch wachstumsorientierten Sektoren und Aktien Auftrieb verleihen", erklärt Nannette Hechler-Fayd'herbe, Chefanlagestrategin International Wealth Management und globale Leiterin Economics & Research bei der Credit Suisse.

In unserer Fotostrecke oben finden Sie den Ausblick der Credit Suisse für die wichtigen Volkswirtschaften und deren Währungen sowie die Finanzmärkte. (mb)