Der Bundesverband Crowdfunding hat Richtlinien für die Berichterstattung gegenüber Investoren verabschiedet. Es gibt nun eine Vorlage für das Reporting der finanzierten Unternehmen an die jeweiligen Investoren, die Mindeststandards zur Regelmäßigkeit und zu den Inhalten des Investoren-Reportings setzt.

Anleger sollen halbjährlich über die Entwicklung ihrer Investition und den Fortschritt des eigentlichen Investitionsvorhabens informiert werden. Außerdem soll die Crowd einmal pro Jahr mit einem Reporting auf Basis von betriebswirtschaftlichen Auswertungen, Jahresabschlüssen und Gewinn- und Verlustrechnungen vesorgt werden.

Die freiwillig beschlossenen Standards müssen die Verbandsmitglieder verpflichtend umsetzen. Sie sind für alle Crowdinvesting-Angbote seit dem 1. Januar 2017 bindend. "Mit diesen neuen Reporting-Richtlinien wird der Verbraucherschutz weiter optimiert", glauben die Plattform-Betreiber. Innerhalb weniger Wochen seien die neuen Richtlinien in die Projektverträge der Crowdfunding-Plattformen implementiert worden. Gleichzeitig gilt für die Mitglieder auch ein "Verhaltenskodex", der dafür sorgen soll, dass sich die Branche "höchst professionell und ethisch" verhält. (ae)