In den kommenden ein bis zwei Jahren dürfte sich der europäische Immobilienmarkt weiter so solide entwickeln wie bisher, glaubt Georg Allendorf, Immobilienexperte der Deutschen Bank. Einem Bericht von Reuters zufolge rechnet der Fondsmanager nicht damit, dass der Immobilienboom in absehbarer Zeit endet. Nicht einmal auf dem Londoner Immobilienmarkt, dem größten und teuersten in Europa, sieht Allendorf derzeit die Gefahr eines Crashs – trotz der Unsicherheit rund um den nahenden Brexit.

Für Arbeitgeber außerhalb der Finanzbranche ist London nach wie vor attraktiv, so der Deutsche-Bank-Profi. Auch Deutschland hält er weiterhin für einen attraktiven Immobilienstandort, vor allem Metropolen wie München, Frankfurt und Berlin. Insgesamt rechnet Allendorf mit einem guten Jahr für Immobilienfonds. Das Preisniveau sei zwar in vielen Märkten sehr hoch. Das bedeute aber nur, dass er noch wählerischer bei seinen Investments sei, sagte der Portfolioprofi gegenüber Reuters. (fp)