Wenn es darum geht, Vermögen aufzubauen und für das Alter vorzusorgen, setzen die Deutschen auf‘s Eigenheim. Das geht aus dem Kantar-Trendindikator 2021 hervor, der im Auftrag der Landesbausparkassen erhoben wurde. Demnach sehen drei Viertel der insgesamt 2.000 Befragten in Immobilien die beste Form der Geldanlage – ein Plus von neun Prozentpunkten im Vergleich zu den Ergebnissen der gleichen Umfrage vor zehn Jahren. 

Auch beim Thema Altersvorsorge sehen viele Deutsche, genaugenommen zwei Drittel,  das eigene Zuhause als Mittel der Wahl.Diese Ansicht vertreten 69 Prozent der Mieter und 90 Prozent der Immobilieneigentümer. "Die Menschen sind sich bewusst, welch großen Wert ein Eigenheim für Vermögensaufbau und Altersvorsorge hat", sagt Axel Guthmann, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen. "Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Politik, mehr Menschen den Weg ins eigene Zuhause zu ermöglichen."

Eigentum gegen Altersarmut
Der große Vorteil an Privateigentum liege in der ersparten Miete – gerade im Alter. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verwenden Mieter im Rentenalter 34 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens zur Deckung ihrer Wohnkosten, Eigentümer lediglich 15 Prozent. "Vor dem Hintergrund der ohnehin geringeren Alterseinkommen kann das einen substanziellen Unterschied an Lebensqualität ausmachen", erklärt Guthmann. (fp)