Ein Immobilieninvestment ist nicht automatisch ein guter Inflationsschutz, warnt der Fondsanbieter DWS. Beton gilt als relativ wertstabil, viele deutsche Anleger denken deshalb mit Blick auf die langsam steigende Inflation über Immobilieninvestments nach, um sich abzusichern. "Immobilien als Inflationsabsicherung sind aber nicht für jeden Anleger wirklich die ideale Investition", heißt es bei der DWS. 

Zum einen komme es stark auf das jeweilige Objekt und dessen Lage an. Zudem seien die Immobilienpreise an vielen Standorten in den zurückliegenden Jahren bereits so stark gestiegen, dass sich mit einer direkten Investition über die Mieteinnahmen oft kaum noch eine auskömmliche Rendite erzielen lasse. Die Preissteigerung von Immobilien in Deutschland lag in den vergangenen Jahren deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate, zeigt eine Auswertung des Analyseunternehmens Bulwiengesa. 

Offene Immo-Fonds als Alternative
Im aktuellen Umfeld kann eine Investition in einen offenen Immobilienfonds eine gute Alternative zum Direktkauf sein, erklärt DWS: "Anleger müssen in diesem Fall weder Wohnungen oder Häuser kaufen, sondern können bereits mit kleinen Beträgen an der Entwicklung der Immobilienmärkte teilhaben." Ein solches Investment stelle aktuell einen wirksamen Inflationsschutz dar. (fp)