Im vierten Quartal haben die Kunden der B2B-Direktbank Ebase zum ersten Mal im Jahr 2018 mehr Fondsanteile ver- als gekauft. "Die über das gesamte Jahr überdurchschnittlich große Nachfrage nach Investmentfonds hat damit in den letzten drei Monaten des Jahres erstmalig einen leichten Rückschlag hinnehmen müssen", sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase.

Viele Anleger haben angesichts der Marktturbulenzen entschieden, Gewinne mitzunehmen und erst einmal abzuwarten. Aus diesem Grund sank die Handelshäufigkeit zum Jahresende nach einem sehr handelsintensiven Oktober im November und Dezember unter das Vorjahresniveau. "Dass die Anleger aktuell vielfach versuchen, in Zeiten unsicherer Zukunftserwartungen ihr Pulver trocken zu halten, zeigt sich daran, dass Assetklassen-übergreifend Fondsanteile verkauft werden", so Geyer.

Investoren hoffen auf glimpflichen Brexit-Ausgang
Vor allem bei Aktien- und Rentenfonds überwogen die Verkäufe die Käufe mehr als deutlich. Geldmarktprodukte waren dagegen gefragt, zeigt das Ebase-Fondsbarometer. Bei Mischfonds hielten sich Käufe und Verkäufe zuletzt ungefähr die Waage. Regional waren insbesondere Asien, Europa sowie die Emerging Markets gefragt. Trotz des nahenden Brexits investierten viele Ebase-Kunden in Großbritannien. "Offensichtlich setzen viele Anleger beim Brexit auf ein gutes Ende", kommentiert Geyer. (fp)