"Faustdicke Überraschung": Stimmen zu den neuen Inflationsdaten
Die Inflationsrate ist im Dezember stärker zurückgegangen als erwartet. FONDS professionell ONLINE hat ausgewählte Einschätzungen zur Inflationsentwicklung in Deutschland und den Folgen für die Geldpolitik der EZB zusammengestellt.
Die Verbraucherpreise sind im Dezember um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag (6.1.) auf Basis einer ersten Schätzung mit. Im November hatte die Inflationsrate in Deutschland bei 2,3 Prozent gelegen. Im Vorfeld befragte Ökonomen hatten für Dezember lediglich mit einem Rückgang auf 2,1 Prozent gerechnet. Im Jahresdurchschnitt 2025 werde die Inflationsrate voraussichtlich bei 2,2 Prozent liegen, so die Wiesbadener Behörde.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die Kerninflation, geben die Statistiker für den Dezember mit 2,4 Prozent an; im November waren es noch 2,7 Prozent gewesen. Beim Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), der in der EU einheitlich berechnet wird, weist das Amt für Deutschland im Dezember eine Rate von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus, nach 2,6 Prozent im November.
FONDS professionell ONLINE hat die wichtigsten Aussagen aus ausgewählten Kommentaren zur Inflationsentwicklung in der kurzen Bilderstrecke oben für Sie zusammengetragen. (ohm)















