Der Siegeszug börsengehandelter Indexfonds (ETFs) wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. In einer Umfrage der European Bank for Financial Services (Ebase) gaben 90 Prozent der 195 befragten Finanzprofis an, dass ETFs vor allem im Privatkundengeschäft an Bedeutung gewinnen werden. "Bereits bei der im letzten Jahr von uns durchgeführten Umfrage haben die Vermittler mit einem weiteren Wachstum von ETFs gerechnet und dieser Trend setzt sich eindeutig fort", sagt Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase.

In der Vergangenheit waren ETFs vor allem bei professionellen Investoren und Selbstentscheidern gefragt. Mittlerweile finden sie aber zunehmend auch breitere Akzeptanz. "Dadurch, dass ETFs auch bei Privatkunden in den letzten Jahren deutlich an Bekanntheit zulegen konnten, werden diese auch für Vermittler immer mehr ein Thema", sagt Friedrich. Auch Ebase hat im vergangenen Jahr sein ETF-Angebot deutlich ausgebaut. Mittlerweile können Kunden der Bank aus mehr als 900 ETFs verschiedenster Anbieter wählen. (fp)