Aus den ewigen Aktienmuffeln scheinen noch richtige Anlage-Fans zu werden. Diese Entwicklung zeigen aktuelle Zahlen des Wertpapierdienstleister DWP Bank. Demnach hat der Marktführer unter den Depotbanken im vergangenen Jahr einen Anstieg der Sparpläne um satte 63 Prozent verzeichnet, auf 703.000 Stück, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Laut dem Wertpapierdienstleister hätten sich die Zuwächse auch in den entsprechenden Sparplantransaktionen von 6,5 Millionen gespiegelt, ein Plus von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt sind der DWP Bank 1.200 Banken, Volksbanken und Sparkassen angeschlossen. 

"Private Anleger haben im Jahr 2020 sehr aktiv investiert, das zeigen unsere 45,5 Millionen Transaktionen deutlich", sagte Heiko Beck, Vorstandsvorsitzender der DWP Bank. Die Transaktionen nahmen gegenüber dem Vorjahr um 64 Prozent zu. Immer mehr Privatanleger hätten während der Corona-Pandemie ihre Wertpapiergeschäfte online ausgeführt. Das kam vor allem den Direkt-, Online- und Smartphone-Banken zugute. Bei der ING etwa wurden allein in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres 210.000 neue Depots eröffnet. 2019 waren es im gesamten Jahr "nur" 160.000 neue. Angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds und der volatilen Marktlage rechnet die DWP Bank mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung, berichtet die FAZ. (fp)