Mitten in die Finanzkrise von 2008 hinein aufgelegt, entwickelte sich der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen vom ursprünglichen Geheimtipp schnell zu einem der Topseller der Fondsbranche. Zu Recht, wie dessen Portfoliomanager Frank Fischer durch überdurchschnittliche Performanceergebnisse über die unterschiedlichsten Zeiträume mehrfach unter Beweis gestellt hat. Noch heute gehört der bei Morningstar in der Peergroup "Mischfonds Euro flexibel" geführte Fonds zu den besten drei, was die längerfristige Performance über zehn Jahre angeht.

Was den Fonds und seinen Manager auszeichnet, ist das unbeirrbare Festhalten an einem valueorientierten Managementansatz, der von einer tiefen Überzeugung geprägt ist. Frank Fischer selbst gehört zu den Pilgern von Omaha, die jedes Jahr zur Hauptversammlung der von Value-Legende Warren Buffett gemanagten Berkshire Hathaway reisen, um ihrem Vorbild wenigstens einmal im Jahr so nah wie möglich zu sein.

Seit Anfang 2018 leidet Fischers Fonds allerdings unter einer merklichen Performanceschwäche. Während der Fondsmanager in nahezu jedem Jahr davor nicht nur die Benchmark, sondern auch seine Peergroup hinter sich ließ, hinkt der Fonds auch im laufenden Jahr deutlich hinterher. Das hat auch beim verwalteten Fondsvolumen Spuren hinterlassen, das von seinen Höchstständen bei drei Milliarden Euro auf inzwischen noch 1,8 Milliarden Euro zurückgegangen ist. Wir wollten wissen, wie es dazu kommen konnte, und haben Frank Fischer zu einem gemeinsamen Analysegespräch mit Detlef Glow, Head of EMEA Research bei Refinitiv Lipper, gebeten.


Auszüge des Gesprächs finden Sie in der Bildstrecke oben. Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Heftausgabe 3/2019 von FONDS professionell. Angemeldete KLUB-Mitglieder können den Beitrag auch ab Seite 88 hier im E-Magazin lesen.(hh)