Zusammenschlüsse sind für die Frankfurter Volksbank fast schon Alltagsgeschäft. Zwischen 1990 und 2018 hat das Finanzinstitut nicht weniger als 19 Fusionen hingelegt. Nun soll eine weitere folgen: Derzeit plant die Bank einen Zusammenschluss mit der VR-Bank in Alzenau, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Nähere Details wollen die Institute am Mittwoch (21. Oktober) bekannt geben.

Mit einer Bilanzsumme von rund 12,2 Milliarden Euro ist die Frankfurter Volksbank die zweitgrößte genossenschaftlich organisierte Bank des Landes. Nur die Berliner Volksbank ist größer. Die VR-Bank aus dem Landkreis Aschaffenburg ist deutlich kleiner, ihre Bilanzsumme beträgt 424 Millionen Euro. Noch handelt sich bei dem Vorhaben der FAZ zufolge um einen Kooperationsvertrag. Der Zusammenschluss soll aber als Ziel an dessen Ende stehen. (fp)