Nach dem positiven Jahresstart im Januar und Februar kam es im März zu einem stärkeren Rückgang an den globalen Kapitalmärkten. Auslöser waren laut dem Strategieteam von DJE Kapital der Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran sowie die dadurch steigenden Energiepreise infolge der Schließung der Straße von Hormus.

Während der weltweite Aktienmarkt spürbar korrigierte, gerieten die Märkte in Deutschland, Europa und Japan noch stärker unter Druck. Die Korrektur US-amerikanischer Aktien fiel dagegen deutlich geringer aus, was DJE vor allem mit der geringeren Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Nahen Osten begründet.

Auf Sektorenebene waren im März weltweit und in Europa vor allem Öl- und Gaswerte gefragt. Auch Versorger entwickelten sich überdurchschnittlich, während Industrie-, Rohstoff-, Immobilien- und Konsumtitel unter Druck gerieten.

Chancen-Risiko-Profil kurzfristig verbessert
Mit Blick auf die kommenden Tage hat sich das Chancen-Risiko-Profil laut DJE kurzfristig verbessert. Ein befürchteter massiver Angriff auf die iranische Energieinfrastruktur ist ausgeblieben. Für die kommenden Monate dürfte die geopolitische Unsicherheit jedoch bestehen bleiben. Insbesondere die Energiepreise könnten auf erhöhtem Niveau verharren und die Weltwirtschaft belasten.

Unabhängig davon erwarten die Strategen weiter steigende Investitionen in KI- und Datencenter-Infrastruktur. Ausgewählte Technologie-, Industrie- und Versorgerwerte bleiben aus ihrer Sicht aussichtsreich. Regional sehen sie insbesondere in den USA Potenzial. Im Anleihesegment bleiben mittlere Laufzeiten chancenreich.

Die wichtigsten Risiken und Chancen im Überblick finden Sie in unserer Fotostrecke. (mb)