Die Volksbank Hunsrück-Nahe eG und die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG planen, zum 1.1.2022 zu einer genossenschaftlichen Regionalbank zu verschmelzen. Das neue Institut soll unter dem Namen "Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG“ mit Sitz in Simmern firmieren. Mit der angestrebten Fusion "kommen zwei faire und verlässliche Partner zusammen, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Es ist eine Fusion aus einer Position der Stärke und auf Augenhöhe“, so die handelnden Vorstände in einer Presseaussendung. Gründe für die Bankenhochzeit seien das anhaltende Niedrigzinsniveau, der steigende Kosten- und Ertragsdruck sowie die zunehmende Regulatorik.

Laut dem "Trierischen Volksfreund" sind Filialschließungen und Mitarbeiterentlassungen nach dem Zusammenschluss derzeit nicht angedacht. Aus heutiger Sicht würde eine fusionierte Bank mit 28 Geschäftsstellen, einer Bilanzsumme von rund 2,4 Milliarden Euro und rund 430 Mitarbeitern entstehen. Über den Schulterschluss sollen die Mitgliedervertreter beider Häuser im Juni entscheiden. (mh)