Knapp 70 Prozent  der Frauen in Deutschland fühlen sich finanziell für das Alter gut bis sehr gut abgesichert. So lautet eines der Ergebnisse eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bankenverbands, für die 1.021 Personen von Kantar TNS telefonisch befragt wurden. Doch diese Selbsteinschätzung entspricht möglicherweise nicht der Realität.

Denn die Absicherung von Frauen scheint verglichen mit der von Männern häufig ungenügend. Die Gründe hierfür liegen vor allem in der beruflichen Situation. So üben nur 54 Prozent der befragten Frauen eine Berufstätigkeit aus. Bei Männern sind es 62 Prozent. Zudem arbeitet fast jede zweite beschäftigte Frau in Teilzeit, bei den Männern ist es nur jeder Zehnte.

Frauen sparen deutlich weniger
Diese Situation spiegelt sich deutlich in den Sparbeträgen wider, die Frauen monatlich zurücklegen: Während knapp ein Drittel der Männer im Monat Beträge über 200 Euro anspart, macht dies nur ein Fünftel der Frauen. Bei Beträgen über 500 Euro ist die Diskrepanz sogar noch größer: Zwölf Prozent der Männer haben eine entsprechend hohe Sparrate. Bei den Frauen sind nur sechs Prozent der Befragten.

Einige weitere wichtigste Ergebnisse der Umfrage zum Thema "Frauen und Geld" finden Sie in unserer Chartstrecke oben. (mb)