Die Regulierung des Beteiligungsmarkts hat nicht zur Verbesserungs seines Rufs beigetragen. Noch immer werden Sachwertinvestments verteufelt, weil sie angeblich der Reihe nach das Geld der Anleger vernichten. Leider liefert die Branche den Kritikern immer wieder neue Munition. In diesem Jahr schlägt beispielsweise die Insolvenz der P&R-Gruppe hohe Wellen. Die schocckierende Pleite des Containeranbieters ist aber nicht dazu geeignet, Sachwertinvestments generell ihre Existenzberechtigung abzusprechen.


Erfahren Sie in unserer Bilderstrecken oben, welche Fonds ihre Assets in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich verkauft haben.


Denn P&R und die Anleger haben rund 40 Jahre lang gutes Geld verdient, bevor das Unternehmen ins Schlingern geriet. Außerdem lässt sich jedenfalls bei geschlossenen Fonds mit viel Mühe nachweisen, dass sie rentabel sind und überdurchschnittliche Renditen erzielen können. FONDS professionell beschäft sich seit einigen Jahren mit der Performance geschlossener Fonds.

In diesem Frühjahr hat die Redaktion erneut die Ergebnisse von aufgelösten geschlossenen Fonds untersucht. Die Stichprobe besteht aus 654 Beteiligungen, die mindestens 100 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals an die Anleger ausgezahlt haben. Resultat: Die Fonds haben bei einer durchschnittlichen Laufzeit von knapp elf Jahren im Schnitt einen Gesamtmittelrückfluss von 150,3 Prozent erreicht (Stand: 26. April 2018). (ae)


Den vollständigen Bericht mit zahlreichen Auswertungen der Ergebnisse lesen Sie in der FONDS professionell-Heftausgabe 2/2018, die vor kurzem erschienen ist.