Die gesellschaftliche Debatte über den Klimawandel und seine möglichen Auswirkungen wird seit vielen Jahren geführt, in jüngerer Zeit nimmt die Zahl der Skeptiker angesichts der beobachtbaren Auswirkungen des Phänomens aber immer weiter ab. Über steigende Temperaturen kann nicht mehr diskutiert werden, allenfalls über die Ursachen dafür, aber auch hier ist die Mehrzahl der Experten sicher, dass das Verbrennen von fossilen Energieträgern zu den wich­tigsten Auslösern zählt.

Für die Finanzbranche und ihre Kunden wird das Klima somit zu einem Anlagethema. Weil klimawirksame Investitionen auch politisch forciert werden, werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Milliarden in entsprechende Strategien und Vorhaben fließen. Es geht schließlich darum, Energie- und Recyclingeffizienz in der Produktion zu erhöhen, die Land- und Forstwirtschaft nachhaltiger zu machen sowie den Transportbedarf zu senken. Zum Teil wird dieses ­Kapital aus "alten“ Technologien und Branchen abgezogen, zum Teil werden neue Mittel in klimafreundlichere Technologien fließen. Aber obwohl der Druck in diese Richtung zunimmt, steht nicht fest, welche Ansätze sich langfristig durchsetzen werden – das heißt, jedem Anleger muss klar sein, dass auch klimabezogene Investments mit Risiken behaftet sind. Wer Portfolios in dieser Hinsicht anpassen will, muss daher auch bei "Klimainvestments“ auf Diversifikation achten. Immerhin: An Alternativen mangelt es in diesem Bereich aber ohnedies nicht. (aem)

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