Anfang 2020 hat Stefan Bauer als neuer Deutschlandchef von Franklin Templeton das Ruder übernommen – in einem alles andere als einfachen Umfeld, wie der studierte Betriebswirt im aktuellen Magazininterview von FONDS professionell einräumt. "Bei meinen Erwartungen an die vor mir liegende Zeit habe ich noch nie so falschgelegen wie bei meinem Antritt als neuer Länderchef vor gut einem Jahr", erklärt der neue Leiter einer Fondsgesellschaft, für die – abgesehen von den Auswirkungen einer Pandemie, die die gesamte Branche in Unruhe versetzt hat – im vergangenen Jahr noch einiges an Belastungen obendrauf kam.


Wie der erfahrene Fondsstratege, der seit mehr als 20 Jahren in der Investmentbranche arbeitet, die neuen Möglichkeiten durch die Übernahme von Legg Mason beurteilt und warum ihn die Performanceschwäche der von Michael Hasenstab gemanagten Strategien nicht beunruhigt, erfahren interessierte Leser im vollständigen Interview im Heft 1/2021 von FONDS professionell, das Abonnenten dieser Tage zugestellt wird, oder hier im E-Magazin.


Zum einen hatte die Gesellschaft weiterhin mit erheblichen Mittelabflüssen zu kämpfen, vor allem bei früheren Bestsellern wie dem Templeton Global Bond und dem Templeton Global Total Return. Zum anderen musste die Megaübernahme von Legg Mason gestemmt werden. Und wie bei anderen Gesellschaften war gleichzeitig einiges an Ressourcen gebunden, um die Vorbereitungen für die Umsetzung der vor Kurzem in Kraft getretenen EU-Offenlegungsverordnung voranzutreiben.

Immer im Kontakt mit dem Vertrieb geblieben
Als gelungen betrachtet Bauer die Art und Weise, wie man trotz dieser Belastungen im Kontakt mit den Vertriebspartnern geblieben sei. Eine halbvirtuelle Veranstaltung mit Markus Gürne, dem prominenten ARD-Börsenjournalisten, bei der Franklin Templeton rund 400 Teilnehmer begrüßt habe, sei so etwas wie "der Auftakt für viele weitere halbvirtuelle und interaktive Veranstaltungen" gewesen. Wenn auch künftig der direkte persönliche Kontakt durch nichts zu ersetzen sei, so Bauer, werde die Nutzung digitaler Kanäle in Zukunft eine viel größere Rolle spielen. (hh)