Invesco hat die endgültige Übernahme des ETF-Anbieters Source bekanntgegeben. Die Amerikaner mit Sitz in Atlanta sichern sich damit einerseits zusätzliche Assets in Höhe von rund 18 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögen im Kerngeschäft und etwa acht Milliarden US-Dollar an extern verwaltetem Vermögen. Zum Vergleich: Per Ende Juli 2017 verwaltet Invesco weltweit 876 Milliarden US-Dollar.

Mit der Akquisition erweitert Invesco sein ETF-Angebot beträchtlich. Durch zusätzliche lokale ETF-Spezialisten in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Kapitalmarkt, Produktmanagement und -entwicklung wolle man zudem die Bedürfnisse von institutionellen und Retailkunden in der Region EMEA künftig noch besser erfüllen, heißt es im begleitenden Pressetext. Darüber hinaus stärke Invesco mit der Übernahme nicht nur seine Marktposition in der Region EMEA, sondern könne auch zusätzliche Skaleneffekte nutzen und seine Bedeutung im wachsenden ETF-Markt weltweit ausbauen.

"Seit Bekanntgabe der geplanten Übernahme Anfang dieses Jahres haben wir eine starke Investmentperformance für unsere Kunden erzielt und unser Geschäft weiter ausgebaut, während wir auf den erfolgreichen Abschluss dieser Transaktion hingearbeitet haben“, sagte Martin L. Flanagan, Präsident und CEO von Invesco. Das Spezial-Know-how und die innovativen Produkte von Source würden die diversifizierte Investmentexpertise und damit die Fähigkeit stärken, die Anlagebedürfnisse von Kunden zu erfüllen und die von ihnen angestrebten Anlageergebnisse zu erzielen.

Mike Paul bleibt an Bord
"Wir freuen uns, dass Mike Paul, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Source, als Leiter unserer ETF-Aktivitäten in der EMEA-Region eine neue Rolle bei Invesco übernehmen wird“, sagte Andrew Schlossberg, Senior Managing Director und Head of EMEA bei Invesco. "Mike und das gesamte Expertenteam von Source ergänzen unsere marktführende Powershares-Plattform perfekt. Damit haben wir jetzt ein ETF-Geschäft mit einer sehr starken Wettbewerbsposition am europäischen Markt.“ (aa)