Gute Nachrichten für Aktien-Investoren: Es sieht so aus, als ob der zehnjährige Bullenmarkt bei US- Aktien noch Luft nach oben hat, wenn auch mit weniger Dynamik. Dies ist die neueste Ansicht des Asset Management Teams von J.P. Morgan, berichtet "Bloomberg" mit Verweis auf folgenden Chart:


Etwa die Hälfte der von der Bank permanent analysierten Indikatoren deuten darauf hin, dass die Märkte sich eher in der Mitte als am Ende des Zyklus befinden. Der S&P 500 Index, der in diesem Jahr um rund fünf Prozent zugeleht hat, ist nur einen Monat und drei Tage entfernt von der längsten jemals verzeichneten Hausse, die mit dem Platzen der Technologieblase im Jahr 2000 endete. Die Benchmark für US-Aktien hat sich seit März 2009 mehr als vervierfacht.

In Ungnade gefallene Marktsegmente kaufen
Während die USA konjunkturell an Schwung verlieren, rät J.P.-Morgan-AM-Marktstrategin Samantha Azzarello Anlegern, ihre Aufmerksamkeit auf Teile der Welt zu richten, die in jüngster Zeit bei Aktieninvestoren in Ungnade gefallen sind: Schwellenländer.

"Wenn sich die Handels- oder Zinssorgen abschwächen, könnten höhere Beta- und Value-Assets wie Schwellenmarktaktien und Value-Aktien eine ähnliche Rally wie Anfang 2016 erleben", sagt Marko Kolanovic, globaler Leiter quantitative Makro- und Derivativestrategie bei J.P. Morgan AM. (aa)