Die Generation Z entwickelt sich zu einer immer wichtigeren Zielgruppe für Banken, Broker und Fondsgesellschaften. Während 2018 erst neun Prozent der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland Wertpapiere besaßen, liegt dieser Anteil inzwischen bei 31 Prozent. Besonders stark ist das Interesse in der Gruppe der 21- bis 24-Jährigen. Gleichzeitig haben digitale Handelsplattformen, ETF-Sparpläne mit niedrigen Einstiegssummen und vollständig digitale Anlageprozesse den Zugang zum Kapitalmarkt deutlich erleichtert.

"Generation Z ist keine kurzfristige Zielgruppe"
Nach Einschätzung von KPMG handelt es sich dabei nicht um einen kurzfristigen Trend, sondern um einen strukturellen Wandel im Wertpapiergeschäft. Junge Anleger würden Finanzdienstleistungen zunehmend nach denselben Maßstäben bewerten wie digitale Plattformen aus ihrem Alltag. Entsprechend verändern sich die Anforderungen an Produkte, Vertrieb und Kundenansprache. "Die Generation Z ist keine kurzfristige Zielgruppe, sondern Ausdruck eines strukturellen Wandels im Wertpapiergeschäft", erklärt Thomas Matis, Partner Financial Services bei KPMG.

Für die Studie "Next Generation Investing" hat KPMG untersucht, wie junge Menschen investieren, welche Erwartungen sie an Banken und Broker stellen und welche Faktoren künftig darüber entscheiden könnten, ob Anbieter bei den Anlegern von morgen punkten. 

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick finden Sie in unserer Bilderstrecke. (mb)