Die Angriffe der USA und Israels auf Iran und die Gegenschläge des Regimes haben am Montag (2.3.) zu deutlichen Reaktionen an den Finanz- und Rohstoffmärkten geführt. Der Ölpreis schnellte so stark in die Höhe wie seit vier Jahren nicht mehr. Weil Iran die Straße von Hormus, eine wichtige Handelsroute, sperrte, stieg die Notierung der Ölsorte Brent zeitweise um 13,7 Prozent auf 82,37 US-Dollar je Barrel – den höchsten Stand seit Januar 2025.

Der Goldpreis legte um bis zu 2,2 Prozent zu, die Feinunze kostete zeitweise 5.393 Dollar. Der Tokioter Nikkei-Index schloss am Montag 1,4 Prozent im Minus. Der Euro Stoxx 50 notierte am Vormittag zwei Prozent niedriger als zum Handelsschluss am Freitag, der Dax sackte um 1,7 Prozent ab.

Der Konflikt weitet sich aus
Am Samstag feuerten die USA und Israel Raketen auf Ziele im gesamten Iran ab und forderten die Bevölkerung auf, das islamische Regime zu stürzen. Teheran reagierte mit einer Welle von Angriffen auf Israel sowie auf US-Stützpunkte und weitere Ziele in Staaten wie Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Bahrain. Am Sonntag und Montagmorgen weitete sich der Konflikt aus.

Trotz der unübersichtlichen Lage liegen erste Einschätzungen von Banken, Asset Managern und Vermögensverwaltern vor, welche Auswirkungen der Iran-Krieg auf die größten Assetklassen haben dürfte. In der Bilderstrecke oben hat FONDS professionell ONLINE die wichtigsten Aussagen zusammengetragen. (bm/Bloomberg)