Die Verbraucherstimmung in Deutschland sorgt diese Woche für einen Reality-Check, sagt Robert Greil, Chefanlagestratege bei der Privatbank Merck Finck. Sollten die privaten Haushalte nicht anhaltend mehr konsumieren, dürfte auch die Konjunkturerholung in der Bundesrepublik auf wackligen Beinen stehen. Der Stratege ist aber zuversichtlich: "Bisher war der Verbraucheroptimismus hierzulande ausgeprägter als in den stärker virusgeplagten USA – vorerst dürfte das so bleiben."

Greil rechnet unterm Strich damit, dass sich die globale Nachfrage weiter erholt – gerade auch auf Seiten des privaten Konsums. Allerdings dürfte diese Erholung nicht linear verlaufen. Ob der Experte recht behält, wird sich unter anderem in dieser Woche zeigen. Dann werden die Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen für August veröffentlicht sowie das GfK-Konsumklima für Deutschland. (fp)