Bereits seit 1983 lebt und arbeitet Michael Keppler in New York. Neun Jahre lang war er zunächst für die dortige Niederlassung der Commerzbank tätig, bevor er sich 1992 zur Gründung seines eigenen Unternehmens namens Keppler Asset Management entschloss. Dank zahlloser Anlageerfolge in den neunziger Jahren und der Zeit nach dem Millenniumwechsel gilt der gebürtige Ingolstädter vielen Marktbeobachtern auch heute noch als eine Art Legende des Value-Investing. Das hat er vor allem seiner Hartnäckigkeit zu verdanken. Denn anders als viele andere wertorientierte Investoren ist Keppler seiner Anlagephilosophie bis heute treu geblieben.

Das ist insofern bemerkenswert, als speziell das Value-Investing schon seit Jahren einen extrem schweren Stand hat. Denn die Musik spielt im Grunde schon seit der Finanzkrise von 2008 bei den wachstumsorientierten Investments. Das hat auch Keppler in Form von rückläufigen Assets zu spüren bekommen, weil manch ein Kunde ihm aufgrund ausbleibender Anlageerfolge den Rücken gekehrt hat. Wir wollten von ihm wissen, wie es mit den Keppler-Fonds weitergeht, und haben den Fondsmanager zu einem gemeinsamen Analysegespräch mit Detlef Glow, Head of EMEA Research bei Refinitiv Lipper, eingeladen. (hh)


Ausgewählte Zitate finden sich in der Bilderstrecke oben, einfach reinklicken. Das ausführliche Interview mit Michael Keppler lesen Sie in der neuen Heftausgabe 4/2020 von FONDS professionell, die Abonnenten in diesen Tagen zugestellt wird.