Monega findet Devisen attraktiv
Yvonne Kleinpaß, Portfolio Managerin der in Köln ansässigen Monega Kapitalanlagegesellschaft, gibt eine aktuelle Einschätzung zur Attraktivität von Devisen als Anlageklasse. Nachfolgend der Originaltext:
Eine Risikostreuung über die Anlageklassen funktioniert in unruhigen Zeiten wie diesen schlecht: Brechen irgendwo auf der Welt die Aktienkurse ein, ziehen sie die anderen Märkte häufig mit. Gesucht werden im weiten Feld der Kapitalanlage daher Investments, die weitgehend unabhängig von den Aktien- und Rentenmärkten agieren. Außerdem sollten die Investments natürlich liquide und transparent sein. Nur ein Wunschgedanke in der aktuellen Krise?
Fündig werden Anleger ausgerechnet beim größten Markt der Welt - dem Markt für Währungsanlagen. Beim Handel mit Währungen wird täglich die unglaubliche Summe von 1,5 Billionen US-Dollar umgesetzt - Tendenz steigend. Damit übertrifft der Devisenmarkt den Aktienhandel im Volumen um das 20-fache. Gleichzeitig gelten auf den Devisenmärkten andere Gesetze: Die Korrelation mit den Aktien- und Rentenmärkten ist nicht nur vergleichsweise gering, sondern mitunter sogar negativ. Währungen entwickeln sich daher unabhängig von anderen Anlageklassen und bieten Anlegern, die ihre Portfolios diversifizieren und deren Risiko senken wollen, eine attraktive und krisenfeste Anlagemöglichkeit. Diese wird bisher jedoch nur wenig genutzt. Die große Mehrheit der Marktteilnehmer, wie Notenbanken oder Unternehmen, geht Währungspositionen nicht mit Gewinnerzielungsabsicht ein, sondern zur Aufrechterhaltung bestimmter Wechselkurse oder zur Absicherung für erwartete Erlöse in Fremdwährungen.
Zu diesen wenig preissensitiven Transaktionen kamen im vergangenen Jahr krisenbedingt starke Verwerfungen. So wertete der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar in 2008 um mehr als ein Fünftel auf, der Schweizer Franken legte gegenüber der US-Leitwährung um 6 Prozent zu. Umgekehrt büßte der Euro - nachdem er Mitte des Jahres noch um 1,60 US-Dollar wert war - bis heute knapp 20 Prozent gegenüber dem Dollar ein, das britische Pfund verlor sogar mehr als ein Drittel seines Wertes. Dabei müssen die Bewegungen bei den Wechselkursen gar nicht so groß sein. Oft reichen kleinste Veränderungen aus, um ansehnliche Devisengewinne zu erwirtschaften.
Hierfür bedarf es allerdings profunder Kenntnisse der politischen und volkswirtschaftlichen Rahmendaten der jeweiligen Länder. Die korrekte Bewertung nationaler Handels- und Zahlungsbilanzen sowie der Zinspolitik der jeweiligen Länder gehört ebenso dazu, wie das sichere Handhaben der Finanzinstrumente des Devisenmarkts, wie Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen. Für die meisten privaten Anleger ist dies kaum zu leisten. Stattdessen eignen sich beispielsweise Devisenfonds.
Mit dem Rendite FX Plus von Monega können Anleger unabhängig von der aktuellen Marktlage von steigenden und fallenden Devisenkursen profitieren. Basis des Fonds ist ein solides Fundament erstklassiger Euroland-Anleihen, die für eine berechenbare Basisrendite sorgen. Für das aktive Währungsmanagement kombinieren wir strukturierte Verfahren mit qualitativen Einschätzungen im Rahmen einer Momentum-Strategie. Seit Auflegung in 2008 konnte der Rendite FX Plus so von der positiven Dollarbewegung sowie von seiner Position gegen das britische Pfund profitieren und eine Performance von 1,3 Prozent erzielen. Für 2009 setzen wir weiterhin auf eine tendenzielle Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro. Ab dem 2. Halbjahr gehen wir von einer Marktberuhigung sowie geringeren Volatilitäten aus, die wieder Raum für zusätzliche Trendpositionen, beispielsweise im australischen und kanadischen Dollar, zulassen. Ziel des Fonds ist es, eine Rendite von 6,5 Prozent p.a. zu erwirtschaften.














