Natixis GAM: Risikostreuung wird zum Problem
Aktien und Anleihen weisen eine so große Korrelation auf, dass sie zur Diversifizierung nicht mehr ausreichen, meint eine Mehrheit institutioneller Investoren laut einer Natixis-Umfrage.
Die Mehrheit der institutionellen Investoren hält es nicht mehr für möglich, mit den beiden Anlageklassikern Aktien und Anleihen ein Portfolio ausreichend zu diversifizieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Natixis Global Asset Management (GAM). Darin gaben 54 Prozent der Befragten an, dass Aktien und Anleihen derzeit zu eng miteinander korreliert sind, um voneinander unabhängige Anlageerträge zu erzielen. Aus diesem Grund spielen alternative Anlagen in institutionellen Portfolios eine immer größere Rolle.
"Traditionelle Asset Allocation ist Nullsummenspiel"
"Angesichts des aktuellen Marktumfelds hat sich die traditionelle Asset Allokation zu einer Art Nullsummenspiel entwickelt", urteilt John Hailer, CEO bei Natixis Global Asset Management für Amerika und Asien. "Deshalb bedarf es eines Investmentansatzes, der für die Märkte unserer Zeit geeignet ist." Aus diesem Grund setzten institutionelle Anleger neben traditionellen Aktien- und Anleiheninvestments zunehmend auf eine breitere Mischung unkorrelierter Vermögenswerte.
Mit 66 Prozent ist die Mehrheit der befragten Investoren der Meinung, dass durch höhere Engagements in unkorrelierte Anlagen wie Private Equity, Privatkredite und Hedgefonds das Risiko eines Portfolios reduziert werden kann. Natixis hat weltweit 660 institutionelle Investoren befragt, die insgesamt Kundengeld in Höhe von 35 Billionen US-Dollar verwalten. (fp)




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