Die Verbraucherpreise sind im April um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Haupttreiber waren die Energiepreise, die sich um 10,1 Prozent erhöhten. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch (29.4.) auf Basis einer ersten Schätzung mit. Im März hatte die Inflationsrate in Deutschland bereits bei 2,7 Prozent gelegen, im Februar waren es noch 1,9 Prozent.

Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die Kerninflation, geben die Statistiker für den April mit 2,3 Prozent an – das ist niedriger als in den Monaten März, Februar und Januar mit jeweils 2,5 Prozent. Beim Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), der in der EU einheitlich berechnet wird, weist das Amt für Deutschland im April eine Rate von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus, nach 2,8 Prozent im März.

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