Die Verbraucherpreise sind im Mai um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Haupttreiber waren die Energiepreise, die sich um 6,6 Prozent erhöhten. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Freitag (29.5.) auf Basis einer ersten Schätzung mit. Im April hatte die Inflationsrate in Deutschland bei 2,9 Prozent gelegen, im März waren es 2,7 Prozent und im Februar 1,9 Prozent.

Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, die Kerninflation, geben die Statistiker für den Mai mit 2,5 Prozent an, nach 2,3 Prozent im April. Beim Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), der in der EU einheitlich berechnet wird, weist das Amt für Deutschland im Mai eine Rate von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat aus, nach 2,9 Prozent im April.

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