Die Strafvollstreckungsverordnung NRW schreibt klar vor, wie mit beschlagnahmter Ware zu verfahren ist. Nachdem die Polizei die Gegenstände festgestellt hat, müssen sie auf einer öffentlichen Auktion versteigert werden. Bei Autos, Handys und Schmuck ist dieses Vorgehen bereits Routine. In Köln sollen nun erstmals Bitcoin unter den Hammer kommen, berichtet der Bonner "General-Anzeiger".

Insgesamt will die Justiz virtuelle Münzen im Wert von etwa 600.000 Euro versteigern, die bei Cyberkriminellen beschlagnahmt wurden. Ob das funktioniere, werde man sehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln der Zeitung. Interessenten können über das Portal justiz-auktion.de mitbieten. (fp)