Die Deutschen wappnen sich mit Betongold gegen eine drohende Rezession. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, für die das Hamburger Fintech-Unternehmen Exporo im November rund tausend Bundesbürger befragt hat. Immerhin 56 Prozent aller Deutschen halten Immobilien trotz des mittlerweile extrem hohen Preisniveaus für ein sinnvolles Investment in Krisen.

Die Mehrheit der Befragten setzt auf den klassischen Haus- oder Wohnungskauf. Immer mehr Bundesbürger interessieren sich aber auch für Alternativen wie das sogenannte Crowdinvesting. Dabei investiert man kleine Beträge in einzelne Immobilien und bekommt vom Eigentümer im Gegenzug Zinsen. 39 Prozent der Befragten können sich ein solches Investment vorstellen.

Tagesgeldkonto ist beliebt
Auf Platz zwei der beliebtesten Anlageklassen zur Vermögenssicherung steht das klassische Tagesgeldkonto. Auch wenn es dafür kaum noch Zinsen gibt, setzen 47 Prozent der Befragten auf diese Art der Geldanlage. Insgesamt geben sich die Umfrageteilnehmer gelassen. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass ihnen die Schwankungen an den Börsen nichts ausmachen, weil Aktienkurse langfristig immer steigen. (fp)