Noch bis vor kurzem legten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether eine beachtliche Performance hin, jetzt scheint sich das Blatt zu wenden. In den vergangenen Tagen sind die Kurse mehrerer wichtiger Digitalwährungen geradezu abgestürzt. Anleger sollten Vorsicht walten lassen, mahnt Stefan Frischknecht vom britischen Vermögensverwalter Schroders. Bitcoin und andere Cyberwährungen seien keine seriösen Anlagen, sondern reine Spekulationsobjekte, sagt der Fondsmanager in einem Interview mit der schweizerischen "Handelszeitung" (HZ). 

Frischknecht weist auf die enormen Kursschwankungen hin, denen Cyberwährungen teilweise ausgesetzt sind. Während der Bitcoin am 14. April noch auf einem Hoch von fast 65.000 US-Doller rangierte, stürzte er nur fünf Tage später auf 30.000 US-Dollar ab. Auch der Preis der zweitgrößten Kryptowährung Ether befindet sich zurzeit im freien Fall. Was die massiven Kursverluste am Kryptowährungsmarkt ausgelöst hat, ist wie so fot in der Vergangeheit nicht völlig klar. Kryptos gehörten jedenfalls "nicht in ein seriös verwaltetes Portfolio", sagt Frischknecht in der HZ. (fp)