Keine Konzert-, Kino- oder Theaterbesuche, reihum Reisewarnungen oder -verbote für beliebte Sommer- und Winterurlaubsregionen, geschlossene Restaurants und Kneipen, "Geisterspiele" beim Fußball, Eishockey und anderen publikumsstarken Sportarten, dazu eine Welle abgesagter Privat- und Firmenfeiern. Stattdessen: Verwaiste Bürotürme und menschenleere Einkaufszentren sowie mehr oder weniger erzwungenes "Selbstkochen" aus der Online-Bestell-Box. Schon 2020 war für viele Menschen voller Entbehrungen. Und aktuell sieht es angesichts sprunghaft steigender Infektionszahlen nicht so aus, als ob der nahende Winter 2021/22 komplett anders aussehen wird.

Was das für Renditesucher bedeuten könnte, fasst Stephen Hayes so zusammen: "Nach den vergangenen 18 Monaten, die ganz im Zeichen von Covid-19 standen, lassen sich mittlerweile Auswirkungen der Pandemie auf Investitionen im Immobilienbereich erkennen. Der Sektor hat sich verändert und Trends, die bereits vor der Pandemie bestanden, haben sich weiter verstärkt", meint der Head of Global Property Securities bei First Sentier Investors. 

Diese Megatrends werden sich voraussichtlich über Jahrzehnte erstrecken und große Auswirkungen auf die Immobilienbranche haben. Nach Ansicht von Hayes wird dies einigen Sektoren Auftrieb verleihen, während andere einem grundlegenden Wandel unterliegen – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb/ps)