State Street: Anlegervertrauen stabilisiert sich
State Street Global Markets, der Investment Research- und Trading-Bereich von State Street Corporation, hat die Ergebnisse des State Street Investor Confidence Index für November 2008 bekannt gegeben.
Das weltweite Anlegervertrauen ging gegenüber dem korrigierten Oktober-Stand von 58,4 um 1,4 Zähler auf 57,0 zurück. Das Vertrauen unter nordamerikanischen Anlegern war im Wesentlichen unverändert und wies einen Rückgang von 0,1 auf 49,9 Zähler gegenüber dem korrigierten Oktober-Stand von 50,0 auf. Ursache für die Verschlechterung der Gesamtstimmung waren die Anleger in Europa und Asien. Die Europäer zeichneten für einen Rückgang des Vertrauens von 79,5 auf 73,6 Zähler verantwortlich, während in Asien ein Rückgang von 87,8 auf 82,3 Zähler zu beobachten war.
Der durch State Street Associates, dem Research-Bereich von State Street Global Markets, von dem Harvard-Professor Ken Froot und dem State Street Associates-Director Paul O'Connell entwickelte State Street Investor Confidence Index misst das Anlegervertrauen auf quantitativer Basis, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten institutioneller Anleger analysiert. Der Index basiert auf der Finanztheorie, die Änderungen in der Risikobereitschaft von Anlegern oder deren Bereitschaft, ihre Portfolios in Aktien zu investieren, eine genaue Bedeutung beimisst. Je größer der Anteil am Portfolio ist, den institutionelle Anleger in Aktien anzulegen bereit sind, desto größer ist auch ihre Risikobereitschaft bzw. ihr Vertrauen.
"Nach dem dramatischen Rückgang im vergangenen Monat lesen sich die Zahlen in diesem Monat als Erleichterung", sagte Froot. "Die Marktpreise litten zwar weiterhin darunter, dass nun realisiert wurde, wie sehr sich die Fundamentaldaten vor dem Hintergrund einer drohenden Rezession doch verschlechtert haben. Allerdings fiel die Reaktion institutioneller Anleger auf diese veränderte Lage nicht mehr so stark wie im Vormonat aus".
"Das rückläufige Anlegervertrauen in Nordamerika im letzten Monat nahm den Rückgang des US-Verbrauchervertrauens auf ein Rekordtief im Oktober und die schlechteren Werte für das Vertrauen bei europäischen und asiatischen Anlegern in diesem Monat vorweg", ergänzte O"Connell. "Dennoch lässt sich als positives Zeichen werten, dass institutionelle Anleger in Nordamerika das Tempo des Abbaus von Verbindlichkeiten in ihren Portfolien diesen Monat nicht weiter beschleunigt haben".




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