Nach Einschätzung von Savills werden einige der bestehenden Immobilientrends auch nach Bewältigung der Pandemie zum Tragen kommen. "In Krisenzeiten werden Immobilien noch mehr als sonst als sicherer Hafen wahrgenommen. Da die Zinssätze auf Rekordtiefstständen liegen, muss insbesondere von institutionellen Anlegern grenzüberschreitend noch viel Kapital allokiert werden, damit diese ihre Anlageziele erreichen können“, erklärt Paul Tostevin, Director World Research bei Savills, und ergänzt: "All die strukturellen Veränderungen, die wir identifizieren konnten, bringen Chancen mit sich und sind Wendepunkte, die bereits vor Covid-19 bestanden. Die zusätzlichen Impulse, die durch die Pandemie ausgelöst wurden, sollten nun gezielt aufgenommen und genutzt werden.“

Trends werden sich beschleunigen
Laut Simon Hope, Head of Global Capital Markets bei Savills, werde sich die Covid-19-Pandemie weniger auf die Anlagestrategien auswirken als auf die Beschleunigung einiger struktureller Trends, die bereits seit Jahren stattfinden. Dazu gehört neben der steigenden E-Commerce-Nachfrage die Fragilität der globalen Vertriebsnetze – die heute von Fabrikschließungen, aber genauso vom Klimawandel betroffen sind – sowie die Stärkung und Gestaltung eines bedeutenden neuen Handelsblocks im Asien-Pazifik-Raum: "Immobilieninvestoren sollten sich angesichts dieser Unsicherheit also weiter anpassen. Die potentiellen Chancen, die sich für Länder wie Indien, Vietnam oder für die innovativen europäischen Städte genauso wie für den rasant wachsenden Life Science Sektor aufzeigen, sind nur einige der Möglichkeiten, die diesem Profil entsprechen könnten."

Mehr Details zu den in der Studie "Savills Impacts 2020“ identifizierten Schlüsseltrends können Sie obiger Bildergalerie entnehmen.(aa)