Mieten in Deutschland wird immer kostspieliger: Die Neuvertragsmieten in den Top-Sieben-Metropolen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart) sind im vergangenen Jahr im Schnitt um 4,2 Prozent gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Analysehauses Empirica, die der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) vorliegt. Die Preise für Eigentumswohnungen haben sogar um 11,4 Prozent angezogen.

Am geringsten stiegen die Mieten in Hamburg. Dort kletterten die Quadratmeterpreise nach einem Mieterwechsel lediglich um 1,3 Prozent. In Berlin stiegen die Mieten um 6,4 Prozent. Städte aus der zweiten Reihe verzeichneten ebenfalls ein spürbares Plus. So sind die Mieten in Heilbronn in den vergangenen Monaten um knapp 13 Prozent in die Höhe geschossen.

Knappes Bauland erhöht den Preisdruck
Auch in diesem Jahr dürften die Mieten weiter klettern, prognostiziert das Analysehaus. Allerdings dürfte der Preisanstieg nicht mehr ganz so stark ausfallen. Der Grund: "Es ziehen etwas weniger Menschen in die großen Städte", zitiert die FAZ Empirica-Chef Reiner Braun. Das lässt die Mieten tendenziell sinken. Zugleich wird aber das Bauland knapp, was den Druck auf die Preise wieder erhöht. (fp)