Dass die Bevölkerung in Europa altert, ist vielen Menschen bewusst. Doch das genaue Ausmaß der "Vergreisung" der Gesellschaft dürfte nicht jedem bekannt sein. Laut Angaben von Eurostat wird der Anteil der über 65-Jährigen an der europäischen Gesamtbevölkerung von gegenwärtig rund 19 Prozent bis zum Jahr 2050 auf fast 30 Prozent ansteigen.

Welche Auswirkungen die demografische Entwicklung auf das Pflege- und Gesundheitswesen hat und wie Anleger davon profitieren können, erläuterte Emanuel Eckel von Swiss Life Asset Management auf der EAFP-Investmentkonferenz in Köln. "Demografie ist ein Megatrend, der bei Investments berücksichtigt werden sollte", so Researcher Eckel. Er empfiehlt Anlagen in Gesundheitsimmobilien wie Pflegeheime oder Ärztezentren als Portfoliobaustein.


Fakten zur demografischen Entwicklung, dem Kostendruck im Gesundheitswesen und den Renditen von Gesundheitsimmobilien finden Sie in der Bilderstrecke oben.


Der von der Swiss Life angebotene offene Immobilienfonds European Real Estate – Living and Working investiert zu rund einem Viertel in Gesundheitsimmobilien. Auch andere Investmenthäuser setzen auf den demografischen Wandel. So bieten beispielsweise Lombard Odier, Candriam und Fidelity Aktienfonds an, die sich den "Golden Agers" widmen. (mh)


In der aktuellen Heftausgabe 2/2018 greift FONDS professionell das Thema an zwei Stellen auf: Ab Seite 96 lesen Sie einen Artikel über Aktienfonds, die auf den Demografie-Trend setzen. Ab Seite 154 berichtet die Redaktion über den Markt für Pflegeimmobilien und darauf spezialisierte Anbieter geschlossener Fonds.