Die jüngsten geopolitischen Ereignisse in der Ukraine und im Nahen Osten haben die Aktienmärkte nicht unwesentlich beeinflusst, heißt es bei Swiss Life Asset Management. Damit steht der Fondsanbieter konträr zur Einschätzung vieler anderer Marktbeobachter. Dennoch bleibe man positiv für Aktien, so die Swiss-Life-Experten. Für US-Aktien sei die Berichtssaison der Halbjahresergebnisse bislang positiv gewesen. Größere Enttäuschungen habe es nicht gegeben, dafür aber positive Überraschungen.

In Europa seien die Unternehmensergebnisse ebenfalls nicht schlecht gewesen. Die Notierungen würden derzeit durch die Bewertungen gestützt, die immer noch unter dem langfristigen Durchschnitt lägen. Auch die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) habe einen positiven Einfluss. "Im Vergleich zu rekordtiefen Zinsen sehen die Renditen bei Aktien sehr attraktiv aus", so die Swiss-Life-Experten.

Yen dürfte schwächer werden
Sowohl die EZB als auch die Notenbank Japans werden künftig an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten. Das dürfte nach Einschätzung von Swiss Life kaum renditehungrige Investoren anziehen. Ganz im Gegenteil dürften sich japanische Anleger zunehmend in ausländischen Anlagen engagieren und somit den Yen weiter schwächen. (dw)