Die konjunkturellen Frühindikatoren der Schwellenländer entwickeln sich derzeit besser als die der Industriestaaten. An den regionalen Börsen der Emerging Markets hat sich das allerdings noch nicht in einer Outperformance bemerkbar gemacht.

Nach Analyse von Swisscanto liegt das vor allem an der jüngsten US-Dollar-Stärke. Als internationale Handelswährung bestimmt der US-Dollar wesentlich die Refinanzierungskosten der Unternehmen in den Emerging Markets mit.

Für Schwellenländer-Investoren haben die Analysten gute Nachrichten: "Wir sind der Meinung, dass die bisherige Stärke des US-Dollars in den kommenden Monaten nicht anhalten wird", schreiben sie in ihrem Marktbericht. Sollte der US-Dollar tatsächlich leicht abwerten, dürften die Aktien der Schwellenländer davon stärker profitieren als die der Industriestaaten. (fp)