Der von Asbjørn Trolle Hansen verantwortete Multi-Asset-Fonds Nordea 1 Stable Return war zeitweise der beliebteste Fonds des freien Vertriebs. Kein Wunder, denn in den zehn Jahren nach Ausbruch der Finanzkrise war das performancestabile Portfolio streckenweise so ziemlich das Beste, was Anleger im Depot haben konnten. Dieser Erfolg hat dazu geführt, dass einschlägige Medien um Hansen einen gewissen Starkult kreierten – was zu diesem Mann, der sich in der Öffentlichkeit angenehm zurückhaltend gibt, so gar nicht passen will. 

Verlockende Gewinne
Die plötzliche Popularität hatte Konsequenzen: ​In Zahlen ausgedrückt war das im Fonds verwaltete Anlagevolumen bis Mitte September 2016 auf ein Niveau von gut 19 Milliarden Euro gestiegen – zuviel des Guten. Das hatte die Verantwortlichen bei Nordea Asset Management damals dazu veranlasst, den Fonds zeitweise für Neugelder zu schließen.

Seither aber ist einiges passiert. Nicht mehr eine defensive und risikoorientierte Strategie wie beim Stable Return stand im Vordergrund des Anlegerinteresses, vielmehr haben vor allem wachstumsorientierte Investments die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich gezogen. Zu verlockend waren die Gewinne, die mit entsprechenden Anlagen zu einfach erzielbar waren.

Beim Stable Return hat das dazu geführt, dass der Fonds Stand heute knapp die Hälfte seines Volumens wieder eingebüßt hat, womit er allerdings immer noch zu den größten Produkten des Multi-Asset-Sektors gehört. "Wird der Fonds wieder in seine frühere Erfolgsspur zurückfinden?", wollte die Redaktion wissen, und hat Asbjørn Trolle Hansen im dänischen Investment Center von Nordea AM in Kopenhagen zum Gespräch getroffen. (hh)


Das gesamte Interview finden interessierte Leser ab Seite 100 in der aktuellen Ausgabe 4/2019 von FONDS professionell. Angemeldete KLUB-Mitglieder können den Beitrag auch hier im E-Magazin nachlesen.