Anleger, die in Wohnimmobilien investiert sind, halten trotz finanzieller Engpässe aufseiten der Mieter an ihren Investments fest. Das zeigt eine Umfrage des Wohnimmobilienspezialisten Saeger & Cie. Zinshaus Investments. Die Coronakrise hat viele Mieter in Zahlungsprobleme gestürzt. Rund ein Drittel der befragten Investoren gab an, von Mietstundungen betroffen zu sein. Jeder Fünfte hatte in der grassierenden Pandemie bereits Mietausfälle zu beklagen oder rechnet damit, dass es bald so weit sein könnte. Dennoch wollen drei Viertel der Befragten nichts an ihrem Anlagekurs ändern.

Im Gegenteil: Wohnimmobilienanleger lassen sich von der Krise nicht beirren, betrachten sie zum Teil sogar als Chance. Rund 80 Prozent der Umfrageteilnehmer wollen in den kommenden sechs Monaten sogar in weitere Objekte investieren. Neun Prozent gaben bereits jetzt an, dass sich ihre Investitionsbereitschaft erhöht habe. Insgesamt ist die Stimmung bei 85 Prozent der befragten Wohnimmobilieninvestoren gut – trotz Mietausfällen.

Gewohnt wird immer
In den kommenden ein bis zwei Jahren dürften Wohnimmobilien einen Anteil von durchschnittlich 73,4 Prozent am Gesamtportfolio haben, schätzen die Investoren in der Umfrage von Saeger & Cie. "Die Stimmung am Wohnimmobilienmarkt bleibt positiv", kommentiert Firmengründer Heiko Saeger. "Wohnimmobilien sind als Anlageklasse weiterhin sehr gefragt." Der Grund: Sie bieten in unsicheren Zeiten stabile Renditen sowie Schutz gegen steigende Inflation. "Investoren sind mit Wohnimmobilien bislang durch jede Krise gekommen", sagt Saeger. (fp)