Jahresausblick: UBS sieht US-Aktien in Favoritenrolle
Die UBS Investment Bank hat ihren Ausblick fürs kommende Jahr veröffentlicht. Und der sieht die USA in der Pole-Position – im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum, auf den Aktien- und auch den Devisenmarkt.
Nach einer kurzen Schwächephase als Folge der höheren US-Importzölle in den kommenden Monaten erwartet die UBS Investment Bank ab dem zweiten Quartal 2026 eine deutliche Beschleunigung des globalen Wachstums. Treiber sind verbesserte Unternehmens- und Verbraucherstimmung sowie zusätzliche fiskalische Impulse in großen Industrieländern. Das erklärt Felix Hüfner, UBS Senior European Economist, mit Blick auf Wirtschaft und Märkte 2026.
Attraktiver US-Aktienmarkt
Die KI-Revolution steht seiner Einschätzung nach noch am Anfang. Der Investitionszyklus sei daher noch stark konzentriert mit neun Unternehmen, die den Großteil des Wachstums in den USA bestimmen. Trotz der hohen Bewertungen an den Aktienmärkten rechnet Hüfner auch 2026 mit rund zehn Prozent Aktienertrag in den USA, getragen von starkem Gewinnwachstum im Technologiesektor. Europa und Schwellenländer dürften mit etwa acht Prozent leicht hinterherhinken.
Für Anleihen erwartet der Ökonom nur geringe Renditen von drei bis fünf Prozent, gegenüber Unternehmensanleihen gibt er Aktien den Vorzug. Beim Dollar glaubt er nicht an eine dauerhafte Schwäche: "Der US-Dollar bleibt stark, eine klare Rotation in andere Märkte ist nicht absehbar", so Hüfner. Gold dürfte weiterhin besser abschneiden als Industrie- und Energierohstoffe. (jh)




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