Obwohl Robo Advisor bereits seit fünf Jahren auf dem Markt sind, kann die große Mehrheit der Deutschen mit dem Begriff immer noch nichts anfangen. Nur 20 Prozent wissen, was sich hinter dem Namen verbirgt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Fondsplattform Ebase unter 1.000 Bundesbürgern.

Allerdings steigt der Bekanntheitsgrad mit der Höhe des Bildungsabschlusses sowie dem verfügbaren Einkommen: "Bei knapp der Hälfte der Personen mit einem monatlichen Netto-Einkommen über 4.000 Euro ist das Thema bereits präsent, ähnlich ist es bei Personen mit Abitur oder Hochschulabschluss", sagt Ebase-Geschäftsführer Rudolf Geyer.

Ein weiterer Lichtblick für die Branche: Wer weiß, was sich hinter dem Namen verbirgt, steht Roboter-Vermögensverwaltern durchaus positiv gegenüber. Der Studie zufolge können sich 45 Prozent der mit dem Begriff Vertrauten vorstellen, ihr Geld in den kommenden zwölf Monaten über einen Robo Advisor anzulegen. "Insbesondere bei jüngeren Menschen und risikobereiten Anlegern ist diese Bereitschaft groß", sagt Geyer.

Kunden legen Wert auf geringe Gebühren
Selbst Personen, die erst seit Kurzem mit dem Thema vertraut sind, zeigten sich aufgeschlossen. Knapp ein Viertel kann sich der Umfrage zufolge entsprechende Anlagen vorstellen. Dabei legen die Kunden viel Wert auf geringe Gebühren, Transparenz sowie eine nachvollziehbare Anlagestrategie. 59 Prozent gaben zudem an, dass ihnen eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt wichtig ist. Die Performance spielt für knapp die Hälfte eine entscheidende Rolle. (fp)