Beim Thema Altersvorsorge geht die Laune in den Keller – zumindest in den Köpfen vieler Europäer. Nicht einmal jeder Zweite ist davon überzeugt, dass er im Ruhestand seinen gewohnten Lebensstandard halten kann. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Swiss Life-Gruppe unter rund 4.100 Menschen aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich und Großbritannien. Die größten Sorgen machen sich die Befragten darüber, im Alter nicht genügend Geld zur Verfügung zu haben.

Das Vertrauen in die staatlichen Vorsorgesysteme bröckelt, zeigt die Umfrage. Drei von vier Befragten sehen sich selbst in der Pflicht, für das Alter vorzusorgen. Mehr als 80 Prozent aller Umfrageteilnehmer sind sogar bereit, ihren aktuellen Lebensstil anzupassen, wenn sie dafür ihren gewohnten Standard im Alter halten können. Knapp die Hälfte der Befragten kann sich zudem vorstellen, mehr für dieses Ziel zu sparen. 40 Prozent würden dafür sogar später in Rente gehen.

Vorsorge gewinnt wird an Bedeutung
"Das Vertrauen in die eigenen Finanzen ist eine Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben", sagt Patrick Frost, CEO der Swiss Life-Gruppe. "Die Umfrageergebnisse zeigen allerdings, dass sich die Menschen zunehmend Sorgen machen, ob ihre finanziellen Mittel im Alter ausreichen." Diese Entwicklung dürfte sich künftig sogar noch verstärken. Frost geht davon aus, dass die Bedeutung der eigenen Altersvorsorge mit dem Fortschreiten des demografischen Wandels weiter steigt. (fp)