Anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels schmiedet jeder vierte Deutsche Pläne in Bezug auf seine privaten Finanzen. 24 Prozent der Menschen hegen tatsächlich gute Vorsätze zum Thema Geldanlage. Das ist das Ergebnis des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.

Dabei fällt der Fokus inzwischen immer öfter auf Investmentfonds. Deutsche halten sie nicht nur unter Renditeaspekten für attraktiv. Anders als andere Geldanlagen, die meist nur für ein oder zwei Sparziele in Frage kommen, gelten Investmentfonds aus Sicht vieler Anleger als Allrounder, die sich für unterschiedliche Sparzwecke verwenden lassen. Auf Investmentfondslösungen setzen die Befragten unter anderem, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau und die Nutzung der Chancen an den Kapitalmärkten geht.

Große Mehrheit könnte 50 Euro pro Monat sparen
Sparpläne stehen bei den Anlegern zurzeit hoch im Kurs: 86 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich einen Sparplan mit 50 Euro Beitrag im Monat leisten könnten und das für 2017 womoglich auch ins Auge fassen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) hält Sparpläne für attraktiv, weil sie sich bereits mit kleinen Beträgen besparen lassen. Von den Ertragschancen müssen die Deutschen dabei nicht erst überzeugt werden: 88 Prozent glauben, dass sich mit einem Fondssparplan höhere Erträge erzielen lassen als beispielsweise mit dem Sparbuch.

Vielen Menschen ist bewusst, dass sich mit Zinsprodukten derzeit kaum Geld verdienen lässt. Rund die Hälfte der Anleger (49 Prozent), die über ein Fest- oder Termingeld verfügen, bekommen weniger als ein Prozent Zinsen. Knapp ein Viertel (23 Prozent) verzeichnet einen Ertrag von ein bis zwei Prozent. Damit ist der Leidensdruck mittlerweile hoch – ebenso wie die Chancen dass Fonds und fondsbasierte Sparpläne 2017 zum Renner werden. (fp)