Auch in zehn Jahren können Versicherungsvermittler und Finanzberater auf das Vertrauen ihrer Kunden setzen. Der Großteil der Menschen setzt bei der Altersvorsorge auch zukünftig auf die persönliche Hilfestellung – und nicht auf sogenannte Robo-Advisor. Das zeigt eine aktuelle Yougov-Umfrage im Auftrag von Canada Life unter Menschen in Deutschland, Irland, Kanada und den USA. Mehr als ein Viertel der Befragten würde sich demnach ausschließlich für einen persönlichen Berater entscheiden. Nur vier Prozent wünscht sich eine rein digitale Beratung.

"Die Umfrage zeigt klar, dass Versicherungsvermittler in Deutschland auch in Zukunft wichtige Ansprechpartner für die Vorsorge bleiben", sagt Markus Drews von Canada Life Deutschland. Während in Deutschland der Anteil derer überwiegt, die den Robo-Advisor eher ablehnen, würden in den USA immerhin zehn Prozent ausschließlich auf den digitalen Sprachassistenten setzen. Insgesamt können sich alle befragten Länder aber auch eine Mischung vorstellen.

Junge Generation ist digitaler
Jüngere Befragte in Deutschland haben mehr Vertrauen in digitale Berater: Sieben Prozent der 18- bis 24-Jährigen könnten sich eine ausschließliche Beratung durch Robo-Advisor vorstellen. Weniger als ein Achtel will nur noch mit einem persönlichen Vermittler sprechen. Für die Zukunft sollten Berater digitale Tools sinnvoll einsetzen, um ihre Kunden zu überzeugen, sagt Drews. (fp)