Umfrage: Unabhängige Berater setzen bevorzugt klassische Fonds ein
Das Jahr 2018 ist aus Sicht vieler Finanzberater und unabhängiger Vermögensverwalter ein gutes für aktive Anlagestrategien. Das geht aus einer Umfrage des Fondsanbieters Natixis hervor.
Eine Mehrheit der deutschen Finanzberater und unabhängigen Vermögensverwalter sieht derzeit ein positives Marktumfeld für aktive Assetmanager. Das hat der Fondsanbieter Natixis in einer globalen Studie herausgefunden. Demnach betrachten 76 Prozent der deutschen Finanzberater steigende Zinsen, höhere Volatilität und zunehmende geopolitische Herausforderungen als genau die Faktoren, die aktiven Managern dieses Jahr zugutekommen dürften.
Damit teilen sie die Ansicht ihrer internationalen Kollegen, die dieser Aussage zu 81 Prozent zustimmten. Gegenwärtig haben aktive Strategien in den Kundenportfolios deutscher Finanzberater einen Anteil von 70 Prozent (69 Prozent international). Nach Ansicht der Befragten dürfte dieser in den kommenden drei Jahren allerdings auf 62 Prozent (64 Prozent international) zurückgehen. Der Grund liegt laut Natixis vor allem in den geringeren Kosten passiver Produkte sowie in der zunehmendn Nachfrage und Bekanntheit von ETFs aufseiten der Beratungskunden.
Berater erkennen das Potenzial aktiver Strategien
Nach neun Jahren stetigen Wachstums seien die Märkte wieder volatil geworden und Anleger müssten sich erneut an das Gefühl der Ungewissheit gewöhnen, sagt Sebastian Römer, verantwortlich für das Geschäft von Natixis Investment Partners in Zentral- und Osteuropa: "In einem so schwierigen Umfeld muss man emotionale Anlageentscheidungen vermeiden, vor allem aber aktive Ansätze der Portfoliogestaltung verfolgen." Die Studie belege, dass Finanzberater das langfristige Potenzial aktiver Strategien klar erkennnen. (fp)




Vortrag am FONDS professionell KONGRESS











