Schweizer Anleger investieren besonders gerne in Gold und Immobilien. Das hat das Forschungszentrum für Handelsmanagement an der Universität St. Gallen (HSG) in einer Untersuchung herausgefunden, wie die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) berichtet. Gemeinsam mit dem Edelmetallhändler Philoro fragte das HSG rund 2.300 Personen, in was sie ihr Geld anlegen. Für 53 Prozent der Befragten sind Immobilien die bevorzugte Anlageform, dicht gefolgt von Gold mit 48 Prozent.

Aktien sind nur bei rund einem Drittel der Befragten beliebt, Fonds und Sparkonten bei lediglich einem Viertel. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Mann und Frau. Während männliche Anleger lieber in Gold, Aktien und Fonds investieren, nutzen weibliche Anleger eher das Spar- oder Girokonto. Männer setzen zudem lieber auf Edelmetalle als Frauen.

Rendite beim Gold ist für Schweizer Anleger zweitrangig
Allgemein gaben sechs von zehn Befragten an, dass Edelmetalle ihrer Überzeugung nach generell eine sinnvolle Geldanlage sind. Dabei sind Gold und Immobilien bei Anlegern aus dem französischsprechenden Teil der Schweiz auffallend beliebter als im deutschsprachigen Teil. Am beliebtesten sind die Edelmetalle bei den 40- bis 69-Jährigen. Als Grund für die Investition gaben die Befragten an, dass sie eine Anlage in Gold als sicher und stabil erachten. Kaum ein Schweizer Anleger gab die Rendite als Grund an. (fp)