Ein menschenleeres Börsenparkett, das gab es bislang nur nach den Terrorattacken auf die Zwillingstürme des World Trade Centers. Nun ist es erneut soweit: Die Wall Street stellt wegen des Corinavirus' den klassischen Präsenzhandel ab Anfang kommender Woche auf unbestimmte Zeit ein und setzt auf den elektronischen Handel. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Als Grund dafür wurde der Schutz der Mitarbeiter genannt, damit sich diese nicht anstecken.

"Wir sind in der Lage, vollelektronisch zu arbeiten", versichert Nyse-Leiterin Stacey Cunningham. Wann der Parketthandel wieder aufgenommen werden wird, wurde nicht kommuniziert. Wie diverse US-Medien berichten, hatte es zuvor zwei bestätigte Coronavirus-Infektionen unter beschäftigten Brokern gegeben.

Vereinzelten Forderungen nach einem kompletten Stopp des Börsenhandels erteilt Cunningham eine klare Absage: "Wir sind weiterhin der Überzeugung, dass die Märkte offen und für Investoren zugänglich bleiben sollten." (aa/ps)