Der Siegeszug börsengehandelter Indexfonds, kurz ETFs, ist seit Jahren ungebrochen. Selbst im pandemiebedingten Kursverfall aus dem Frühjahr schlugen sich die Indexfolger erstaunlich wacker. Dabei entpuppte sich so manches gehegte Vorurteil als falsch. So brachten Kritiker oft vor, ETFs seien vor allem Instrumente für kurzfristige, taktische Investments und nichts für langfristig, strategisch orientierte Anleger. Die stur dem Index folgenden Fonds würden somit gar die Kursausschläge noch befeuern, so die Skeptiker.

Die Datenlage widerlegt dieses Klischee. Denn im ersten Quartal flossen dem Analysehaus Morningstar zufolge unter dem Strich aus Aktien-ETFs 3,5 Milliarden Euro ab. Aus aktiven Portfolios war der Abfluss indes zehn Mal so hoch. Dabei stecken immerhin schon rund 30 Prozent des gesamten Aktienfondsvermögens in Europa in den passiven Papieren. Angesichts dieses Verhältnisses reagierten Anteilseigner aktiver Fonds nachvollziehbarer Weise deutlich nervöser.

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