Wohlstand entsteht unter anderem dann, wenn Arbeitsteilung Effizienzsteigerungen bewirkt. Dies funktioniert allerdings nur, wenn freier Handel möglich ist. Schon seit der Antike gibt es daher zwischenstaatliche Abkommen, in denen zwei oder mehr Länder Regelungen für den grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehr vereinbaren. Traditionell existiert dabei ein Konflikt zwischen dem Schutz eigener Produktionen und Märkte und dem freien Handel. Jeder Import kostengünstigerer Produkte aus dem Ausland bewirkt naturgemäß Einbußen bei inländischen Unternehmen, die dieselben Waren herstellen.

Nachdem seit der Jahrtausendwende ein Trend zur Globalisierung vorherrschte, sorgte die US-Regierung unter Donald Trump vor rund zwei Jahren für ein vorläufiges Ende dieser Entwicklung. Seit geraumer Zeit gibt es einen Handelskrieg zwischen den USA und China, der auch auf andere Handelspartner Auswirkungen hat. Parallel dazu werden aber laufend in aller Welt Handelsgespräche geführt, bestehende Vereinbarungen erweitert und auch neue Abkommen geschlossen. Es ist keineswegs einfach, auch nur die wichtigsten Freihandelsorganisationen und -verträge im Auge zu behalten. Testen Sie in unserem Quiz, wie es um Ihr Know-how steht – die Redaktion wünscht viel Erfolg! (gf)